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Datum/Zeit |
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38,95 € |
+0,62 € |
+1,59 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005785802 |
578580 |
- € |
- € |
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Fresenius Medical Care solide Q3-Daten 26.11.2010
SEB
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der SEB, Manfred Jakob, stuft die Fresenius Medical Care-Aktie (FMC) (ISIN DE0005785802 / WKN 578580) mit dem Rating "buy" ein.
Der Umsatz habe sich um 5,9% auf 3,06 Mrd. USD verbessert. Der operative Gewinn sei dabei um 9,3% auf 493 Mio. USD und der Nettogewinn um 10% auf 248 Mio. USD gestiegen. Der Gewinn je Aktie belaufe sich auf 0,82 USD (+8,9%).
In Nordamerika sei der Umsatz um 6% auf 2,07 Mrd. USD gestiegen. Die durchschnittliche Vergütung je Behandlung in den USA habe sich in Q3 auf 359 USD erhöht (356 USD in Q2 bzw. 348 USD im Vorjahresquartal).
Der 2010er Ausblick sei leicht angehoben worden: FMC rechne nun mit einem Konzerngewinn zwischen 960 und 980 Mio. USD (bisher 950 und 980 Mio. USD). Beim Umsatz werde wie bisher mit mehr als 12 Mrd. USD gerechnet.
Es sei das erste vollständig integrierte Therapie- und Informationsmanagement-System. Es unterstütze Ärzte und Klinikbetreiber bei der Umstellung auf das ab nächstes Jahr geltende neue Pauschalvergütungssystem in den USA.
Q3 habe das gewohnt hohe und solide Wachstum gezeigt. Um die Abhängigkeit vom US-Geschäft zu reduzieren, würden bei "International" stetig Zukäufe getätigt bzw. neue Kooperationen eingegangen. Zuletzt habe FMC die Aktivitäten in Asien stärker ausgebaut. Hier seien mittelfristig auch vergleichsweise hohe Margen einzufahren. Die Pauschalvergütung für Dialyse bei der staatlichen US-Krankenversicherung (CMS) falle nicht so negativ aus wie lange befürchtet. Mit einem neuen Therapie- und Informationsmanagementsystem zeige der Technologieführer seine Kompetenz. Damit sei er auf die neuen Anforderungen bestens vorbereitet. Die Chance, dass FMC die relativ hohe Marge in den USA beibehalten könne, sei gegeben.
Angesichts der Veränderungen in der Dialyseproduktpalette (US-Gesundheitsfürsorgeprogramm Medicare) sei der Umsatz mit Dialyseprodukten in den USA in Q3 leicht zurückgegangen (von 209 auf 208 Mio. USD). Mit einem Erlösdruck müsse stets auch deshalb gerechnet werden, weil durch die Expansionsschritte (z.B. in Asien) zunächst auch Investitions- und Marketingkosten verarbeitet werden müssten. Gesundheitsreformen und deren Ankündigung seien immer eine (psychologische) Belastung.
Die FMC-Aktie scheiterte Anfang November mit einem Ausbruch über den Widerstand bei 45,88 EUR und testete bei der dann eingeleiteten Abwärtsbewegung die Unterstützung bei 43,04 EUR, so Savas Demirtas, technischer Analyst der SEB. Seither zeige sie sich stabil zwischen den Marken bei 43,04 EUR und 44,66 EUR. Aufgrund der aktuell noch vorliegenden negativen Impulse aus mittelfristiger Sicht sei aber noch keine Entwarnung zu geben. Die Marke bei 43,04 EUR bzw. die gewichtete 52-Wochen-Linie (aktuell bei 42,85 EUR) könnten also weiteren Tests unterzogen werden.
Solange vor allem die letztgenannte Marke nicht signifikant unterschritten werde, und davon würden die Analysten nicht ausgehen, werde die Aktie ihren Weg in Richtung des neuen Allzeithochs bei 46,42 EUR bahnen. Den Startschuss hierfür werde es mit der Rückeroberung der Marke bei 44,66 EUR geben. Interessierte Investoren würden dies abwarten, dann aber zugreifen. Bestehende Positionen sollten gehalten, aber mit einem Alarm an der 52-Wochen-Linie bei 42,85 EUR versehen werden. Falle diese Marke, sei das positive Szenario obsolet.
FMC bleibe auf einem soliden Wachstumskurs. Die Aktie sei vor allem langfristig eine gute Depotbeimischung. Das 12-Monats-Kursziel sei von 49 EUR auf 51 EUR angehoben worden.
Die Analysten der SEB bewerten die Fresenius Medical Care-Aktie mit dem Rating "buy". (Analyse vom 26.11.2010) (26.11.2010/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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